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Warum macht ein Regenbogen glücklich?

Der Mensch scheint in dieser Brücke zum Himmel mehr zu sehen als ein Farbspektrum. Vielleicht sich selbst?


Der britische Philosoph Gavin Pretor-Pinney sagt, Regenbögen seien neben Wolken vermutlich

die letzten Elemente der Natur, die der Mensch noch nicht in einen Zoo gesperrt, auf eine Deponie geworfen

oder in eine Dose gesteckt habe.

Seit je bildet der Regenbogen eine Brücke zwischen Himmel und Erde, zwischen den Welten der Götter und der der Menschen. In vielen Kulturen erscheint er als Zeichen und kulturübergreifend steht er für das Gute.

Das Greenpeace-Flaggschiff heißt Rainbow Warrior. Die Beatles illustrierten ihr AlbumYellow Submarine in Regenbogenfarben. Die Hippiekultur nutzte die Regenbogenfarben ebenso für sich wie die Friedensbewegung, und heute begegnet uns das Einhorn als regenbogenfarbiges Wappentier der Friedliebenden und Toleranten.


1976 vereinte ein junger Mann in einem kreativen Akt zwei nicht zusammenhängende Konzepte zu etwas Revolutionärem: Gilbert Baker verschmolz Flaggendesign mit dem Aufschwung der LGBTQIA-Bewegung, er machte die Regenbogenflagge zum Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. "Jeder versteht sofort, was es bedeutet", so Baker, "sie passt zu unserer Vielfalt in Gender und Rasse. Es ist eine natürliche Flagge vom Himmel."

Wissenschaftler, Psychologen, Poeten und co. haben alle ihre eigenen Ansichten zu Regenbögen. Erstaunlich, dass Regenbögen die Macht besitzen sowohl Alt und Jung als auch alle Gesellschaftsgruppen zu faszinieren.

Aber warum machen sie uns glücklich?


Weil sie unerwartet erscheinen, nur kurz bleiben und weil "Sonnenschein und Schauer immer für ein wunderbares visuelles Drama sorgen", sagt der Philosoph Gavin Peter-Prinney.


Nur wer dem Himmel Aufmerksamkeit schenkt, wird mit seinem Anblick belohnt.

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Schön wenn du es bis hier her geschafft hast...

und nun zeige ich dir, wie glücklich meine Regenbögen dich machen können.